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10 Tipps für eine positive Arbeitskultur

March 18, 2017

 

Es gibt kein RICHTIG oder FALSCH

Eines steht fest - nur wer sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, erbringt gute Leistungen. Gesteigerte Selbstmotivation und gute Fähigkeiten im Selbstmanagement sind die Folge - die effektive Zusammenarbeit untereinander ist durch Respekt und Wertschätzung geprägt.

 

Es gibt eine Hülle und Fülle an Ratgeber für die positive Arbeitskultur - es gibt kein RICHTIG oder FALSCH. Einzig nicht tätig zu werden und den Fokus abzuwenden wäre FALSCH.

 

ein positives Arbeitsklima - das Ziel einer jeden Führungskraft

Um das zu erreichen, darf der Faktor (Ressource Mensch) im virtuellen Arbeitsalltag nicht zu kurz kommen. Wichtiger den je ist es, dass Führungskräfte ihren Teammitgliedern bewusst machen, dass sie alle am gleichen Strang ziehen und sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen.

 

Folgenden 10 Tipps könnten dabei helfen:

 

Tipp 1: Bauen Sie von Anfang an Vertrauen auf

 

Vertrauen ist ein zentraler Erfolgsfaktor für jegliche Art von Teamarbeit.

Die Vertrauensbasis muss bereits vor dem ersten Auftreten von Problemen vorhanden sein - dann ist es meist zu spät. Am Beginn einer Zusammenarbeit steht das bessere kennenlernen und entdecken des Anderen - Hobbies, Interesse auch außerhalb des Daily Business.

Zentrale Erfolgsfaktoren für den Aufbau von Vertrauen sind regelmäßige persönliche Meetings, insbesondere ein Kickoff-Meeting zum Projektstart und ein Lessons-Learned-Workshop am Ende des Projekts.

Auch Medien können den Aufbau von Vertrauen fördern. Während sich zum Beispiel bei E-Mails und Chats die Kommunikation auf das geschriebene Wort beschränkt, werden bei Video- und Web-Konferenzen auch die Stimmen, Gestik und Mimik der Gesprächspartner übertragen, was eine bessere Einschätzung erlaubt.

 

Tipps 2: Schaffen Sie klare Verantwortlichkeiten

 

Bei Projektstart sollten Sie in Abstimmung mit Ihrem Team Rollen, Verantwortlichkeiten, die Aufgaben jedes einzelnen Teammitglieds sowie Spielregeln für die Zusammenarbeit festlegen.

Jedes Teammitglied sollte stets Klarheit darüber haben, wer welche Rolle im Team hat und welche Hol- und Bringschulden die Kolleginnen und Kollegen haben. Idealerweise legen Sie zu Beginn des Projekts strategische und operative Ziele gemeinsam mit Ihrem Team und den Stakeholdern des Projekts fest und lassen alle Beteiligten Zielvereinbarungen unterschreiben.

Legen Sie diese Zielvereinbarungen an einem zentralen Ort im digialen Workspace des Projektteams ab. Dann können sich auch neue Teammitglieder schnell einen Überblick über die wichtigsten Rahmenbedingungen des Projekts verschaffen.

 

Tipp 3: Motivieren Sie gezielt über Distanz

 

Wenn Sie ein sehr heterogenes Team führen, müssen Sie jedes einzelne Mitglied auf unterschiedliche Art und Weise motivieren. Daher ist es wichtig, dass Sie herausfinden, welche Persönlichkeitsstruktur jedes einzelne Teammitglied hat und ob Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel

  • von sich aus Spaß an ihrer Projektrolle haben (intrinsische Motivation), weil diese genau ihren Interessen entspricht oder

  • ob Sie Ihre Teammitglieder eher über externe Anreize (extrinsische Motivation) wie Lob, Anerkennung und Incentives motivieren können.

 

Tipp 4: Gerechtigkeit und Fairness sind die Schlüssel zu Ihrem Projekterfolg

 

Gerechtigkeit und Fairness sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

In virtuellen Teams gibt es oft einige Außenseiterinnen und Außenseiter.

Achten Sie darauf, dass nicht immer dieselbe Temmitglieder die Nachteile bei der Festlegung von Terminen hat und Ihre Entscheidungen stets transparent und für alle verständlich und nachvollziehbar sind.

Denn nur wer sich gerecht und fair behandelt fühlt, identifiziert sich mit dem Projekt und dem Unternehmen und erbringt gute Leistungen.

 

Tipp 5: Führen Sie regelmäßig One-to-one-Gespräche

 

Zu Beginn des Projekts ist es sehr wichtig, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Team einen Kommunikationsplan verabschieden.

Neben regelmäßigen virtuellen Meetings und Statusberichten sollte dieser Plan auch die Frequenz und Dauer von One-to-one-Gesprächen beinhalten, die Sie als Führungskraft mit jedem Teammitglied führen.

Erfahrungsgemäß kommunizieren viele Personen in großer Runde eher oberflächlich und sprechen konkrete Probleme und Befindlichkeiten eher ungern an (kulturelle Prägung - Vorurteile).

Während viele Deutsche recht direkt kommunizieren, ist in vielen anderen Kulturen ein eher indirekter Kommunikationsstil die Norm. Wenn Sie bei jedem einzelnen Teammitglied hinter die Kulissen schauen möchten, ist es daher unerlässlich, dass Sie alle regelmäßig kontaktieren und im Idealfall auch mehrmals während des Projekts persönlich treffen und One-to-one-Gespräche führen.

 

Tipp 6: Entzünden Sie den Teamspirit

 

Es ist technisch zwar möglich, dass Teams ausschließlich virtuell zusammenarbeiten, aus menschlicher Sicht ist dies jedoch nicht zu empfehlen. Denn auch in Zeiten der Digitalisierung spielt der Faktor Mensch eine große Rolle.

Wenn Sie ein (viruelles) Spitzen-Teams haben wollen, dann sollten Sie nicht an der falschen Stelle – sprich: den Reisekosten – sparen. Regelmäßige Präsenzmeetings mit Teambuilding-Aspekten tragen zur Vertrauensbildung bei und pflegen den persönlichen Kontakt.

 

Tipp 7: Sprechen Sie interkulturelle Themen frühzeitig an

 

Wenn Sie ein interkulturelles Team führen, das über den ganzen Globus verteilt ist, ist es sehr wichtig, dass Sie interkulturelle Fragen beim Kickoff-Meeting ansprechen. (Trainings & Coachings). Vielen ist nicht bewusst, dass Teammitgleder aus anderen Organisationen/Kulturen oft einen anderen Arbeitsstil haben. (Sozialisierung - Wertesystem)

 

 

Tipp 8: Lösen Sie Konflikte konstruktiv

 

Damit alle Teammitglieder während des Projekts ein hohes Maß an Vertrauen aufbauen, ist es sehr wichtig, dass Sie konstruktiv mit Krisen und Konflikten umgehen. Die Suche nach Schuldigen und Bauernopfern bei Problemen im Projekt oder heftige Kritik an einzelnen Teammitgliedern in großer Runde wirken sich sehr kontraproduktiv auf das Arbeitsklima aus. Erfolgreich bewältigte Krisen sowie konstruktiv gelöste Konflikte stärken dagegen das Wir-Gefühl.

Bei größeren Konflikten sollten Sie neutrale Dritte mit Erfahrung im Bereich Mediation hinzuziehen.

 

Tipp 9: Feiern Sie Erfolge

 

Viele virtuelle Teams lösen sich nach vollbrachter Arbeit sang- und klanglos auf. Setzen Sie daher bewusst einen positiven Schlusspunkt in Ihrem virtuellen Projekt.

Organisieren Sie eine schöne Projektabschlussfeier und danken Sie allen für ihren Einsatz. Ihre Teammitglieder haben so die Möglichkeit, sich von ihren Kolleginnen und Kollegen persönlich zu verabschieden. Eine solche Feier drückt Anerkennung aus und motiviert alle für neue Projekte.

 

Tipp 10: Bieten Sie Ihren Teammitgliedern Arbeitshilfen für den Arbeitsalltag an

 

Um neuen Teammitgliedern den Einstieg in die Teamarbeit zu erleichtern, sollten Sie ihnen zu Beginn des Projekts eine projektspezifische Checkliste für die Einarbeitung  zur Verfügung stellen.

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