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Stressoren - externe Einflüsse die möglicherweise stressen

February 23, 2019

Stressoren? Auswirkungen?

Mit Stressoren bezeichnet man umweltbedingte Anforderungen. Wenn eine Diskrepanz zwischen der Anforderung einerseits und der persönlichen Bewältigungskompetenz andererseits erlebt wird, dann ist Stress oft die Folge. Entscheidend wie heftig Stress erlebt wird, ist alleine, welche Bedeutung wir der Situation vor dem Hintergrund eigener Ziele und Motive beimessen und als wie bedrohlich wir ein mögliches Scheitern in dieser Situation subjektiv einschätzen.

 

Sind wir uns bei der Bewältigung einer MAnforderung nicht sicher, fehlt uns die wichtige Gewissheit, Lockerheit und Gelassenheit erfolgreich zu sein. 

​Der »Work Management Report 2015« (Quelle: Wrike) befasst sich mit zwei wesentlichen Fragen:

  • Was stresst die Mitarbeiter tatsächlich am allermeisten?

  • Was braucht es, dass es in der Arbeit wie geschmiert läuft?

Befragt wurden 1500 Mitarbeiter zu den treibenden beruflichen Stressoren der Arbeitswelt. Herauskristalisiert haben sich fünf Stressoren.

 

1. Stressor - unverständliche Prioritätensetzung

Zahlreiche Aufgabenstellungen mit zu wenig Ressourcen; ewig lange To-do-Listen - Kollegen die kurz um einen Gefallen bitten z.B. möglichst sofort über eine wichtige Präsentation drüberzulesen - zeitgleich noch schnell das nächste Meeting vorbereiten.

Der Druck, viele Aufgaben zeitgleich bewältigen zu müssen, steigt. 

 

2. Stressor - ständig ändernde Deadlines

Terminverschiebungen sind frustrierend: Werden Abgabefristen vorverlegt, bedeutet das zusätzliche Anstrengungen. Meist bleibt dann etwas anderes auf der Strecke. Ebenso frustrierend ist es, wenn eine Top-Priorität-Arbeit knapp vor der Fertigstellung ist, plötzlich an Priorität verliert und der Termin nach hinten verschoben wird.

 

Auch wenn es nicht einfach ist - Anstatt sich zu ärgern ist es besser sich mit der schnelllebigen Realität im Arbeitsleben anzufreunden. Tief durchatmen, Ruhe bewahren, neuen Fokus setzen und wieder aktiv werden.

 

3. Stressor - unrealistische Zielsetzungen

Unrealistische Zielsetzungen sind frustrierend - aufgrund von fehlendem Verständnis fehlt die Energie zur Zielrealisierung. Ziele werden leichter erreicht, wenn Sie mit persönlichen Wünschen übereinstimmen. Erst dann sind die notwendige Intensität und Ausdauer für die Zielerreichung gegeben. 

Anstatt verzweifelt im Hamsterrad zu laufen, sollten Ausgangslage und Zielsetzung realistisch und exakt definiert. Bestehen Zweifel, dann sollten diese formuliert und mit den entsprechenden Verantwortlichen abgestimmt werden. Offene Kommunikation hilft dabei um Ungereimtheiten aufzuklären - in beide Richtungen - Mitarbeiter als auch Führungskraft.

 

4. Stressor - fehlende Informationen

Häufig ist man vollkommen motiviert und möchte mit der Lösung der Aufgabenstellung beginnen - Problem: Es fehlen wichtige Informationen um zu beginnen oder weiter voranzukommen? Genau das führt sehr rasch zu Demotivation!

 

Ausreichend Informationen sind der Treibstoff im Arbeitsprozess. Ein umfassender Überblick über den Tellerrand liefern die notwendige Transparenz und unterstützt die effiziente Erreichung von zielgerichtete Lösungen.

 

5. Stressor - unzureichendes Leadership

Chefs sind auch nur Menschen! Oft ist der Führung nicht bewusst, dass sich Teams bei der Bewältigung der Aufgabenstellung alleine gelassen fühlen. Auf der anderen Seite wissen Mitarbeiter nicht zu schätzen, wie anspruchsvoll gute Führungsarbeit ist.

 

Der Anspruch an eine Führungs-Kraft ist hoch. Auf Basis der erfolgreich gelebten Selbstkompetenz - fachlich, regenerativ und mental - zeichnet sich professionelle Führung durch Sozial-Kompetenz und Methodische-Kompetenz aus.

Führung ist der Spagat zwischen sich selbst und andere führen. Wertschätzung, konstruktiver Kommunikation und klar vereinbarte Zielsetzung sind die Würze guter Führung.

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